#fünffragenamfünften ♡ April.

Zombies, Sandkasten-Freunde, Trauer, Emojis… puuhh… diese Episode von „5 Fragen am Fünften“ hat es wirklich in sich!

Immer wieder spannend, was Nic von Luziapimpinella für Fragen aus den Untiefen ihres kreativen Daseins fischt und uns präsentiert. Da lernt man teilweise noch ziemlich viel Neues über sich selbst.

Wieder einmal fielen mir die Antworten auf manche Fragen nicht leicht – und wieder einmal hatte ich sehr viel Spaß beim Verfassen des Beitrags.

Wenn du mehr davon haben willst, dann klick doch mal hier (Oktober), hier (November), hier (Dezember), hier (Januar) oder hier (Februar).

1. Machst du oft mehrere Dinge gleichzeitig?

Sagen wir mal so… ich bin gerade dabei, es mir abzugewöhnen, weil ich persönlich finde, Multitasking ist eine schlechte Angewohnheit.

Ich merke es am ehesten während der Arbeit: Im einen Moment schreibe ich an einem Kundenauftrag, im nächsten werfe ich einen Blick ins Email-Postfach und gleich darauf fällt mir ein, dass die Wäsche ja noch aufgehängt werden möchte.

Dieses unstrukturierte Hin und Her und Her und Hin treibt mich allmählich in den Wahnsinn – und darum versuche ich seit einer Weile, immer erst einen Sache abzuhaken, ehe ich mit der nächsten beginne. (Es gelingt mir noch lang nicht jedes Mal.)

Kleinteilige to do-Listen sind mir dabei eine große Hilfe, denn sie „versichern“ mir, dass ich auch garantiert nichts vergesse – die Angst davor ist nämlich häufig der Grund, warum ich vieles parallel mache.

2. Mit wem hast du deine erste Freundschaft geschlossen? Hast du zu diesem Menschen heute noch Kontakt?

Ich hatte diesen typischen Sandkastenfreund, der drei Häuser weiter wohnte und mit dem ich mich regelmäßig zum Spielen traf.

Unsere Eltern waren früher eng befreundet, fuhren oft zusammen in den Urlaub und unternahmen auch sonst viel gemeinsam. Es war quasi „vorbestimmt“, dass auch wir Kinder gut miteinander auskommen. Taten wir auch. Das zwischen uns war keine „Zweckbeziehung“, weil von den Eltern so gewollt, sondern eine echte, tiefe Freundschaft.

Mittlerweile habe ich kaum noch Kontakt zu ihm. Ich habe ihm auf Facebook zur Hochzeit und zum bevorstehenden Nachwuchs gratuliert, aber das war es dann auch. Unsere Wege haben sich nach dem Abi getrennt und das ist auch total in Ordnung so. Ich finde, Freundschaften (auch die ganz alten) dürfen irgendwann mal zuende sein.

3. Bist du in der virtuellen Kommunikation anders als von Angesicht zu Angesicht?

Puuuhhhh…. was für eine Frage.

Ich denke grundsätzlich schon. Ich kommuniziere viel über Mimik und Gestik und mache gern Witze (die nicht immer jeder versteht). Das sind alles Aspekte, die bei der virtuellen Kommunikation gern auf der Strecke bleiben.

Online „arbeite“ ich gern mit Emojis – unter anderem, um kleine Scherze als solche zu „markieren“. Außerdem finde ich Memes als Kommunikationsmittel sehr spannend. Diese Elemente kann ich wiederum in der face to face-Kommunikation nicht einsetzen.

Ich würde also sagen, dass es gar nicht möglich ist, online und offline exakt gleich zu kommunizieren.

4. Vermeidest du bestimmte Musik, weil sie dich traurig macht?

Nein. Mir fällt kein Lied ein, dass mich augenblicklich so traurig stimmt, dass ich es komplett meide.

Natürlich lösen einige Titel Emotionen in mir aus, weil sie mich an bestimmte Situationen in meinem Leben erinnern. Auch Trauer spielt hierbei eine Rolle.

Aber ich will dieses Gefühl gar nicht aus meinem Emotionsspektrum verbannen, indem ich mir dieses oder jenes Lied nicht mehr anhöre. Ich finde es wichtig, sich solchen Momenten bewusst zu stellen und auch mal zuzulassen, dass Wunden wieder aufreißen. Immerhin wird keine von ihnen vollständig heilen und verschwinden – so zumindest ist meine Auffassung.

5. Wen würdest du als erstes beißen, wenn du ein Zombie wärst?

Was zur…?!

Um diese Frage hinreichend beantworten zu können, müsste ich erst mal wissen, welche Konsequenzen ein Zombie-Biss mit sich bringt. Meine Google-Recherche hat mir verraten, dass von Zombies Gebissene nach einer gewissen Zeit auch Zombies werden. Aber ist das jetzt gut oder schlecht????

Ich schätze, ich würde meinen Freund beißen – in der Hoffnung, dass ich das Zombie-Dasein dann nicht allein fristen müsste und wir weiterhin eine „normale“ Beziehung führen könnten… ohne biologische Diskrepanzen und so… : D

Ich hoffe, diese Antwort kommt so logisch und romantisch rüber, wie ich sie meine… *hust*