#fünffragenamfünften ♡ Dezember.

Ohje, ein (großes) bisschen Wehmut schwebt über diesem Fünf Fragen am Fünften-Beitrag – denn es wird der letzte seiner Art sein. Nic vom Blog Luziapimpinella, die die Urheberin dieses großartigen Formats ist, hat angekündigt, dass die Fragen-Antwort-Runde im Dezember die finale sein wird. Lasst sie uns also noch einmal so richtig genießen…

1. Welche Frage wurde dir schon zu häufig gestellt?

„Und davon kannst du leben??!??!?!!?“

Wenn ich anderen Menschen von meiner Arbeit erzähle, dann ist das für manche wahrscheinlich so, als wolle ich ihnen weismachen, ich wäre als freiberuflicher Elf für den Weihnachtsmann tätig.

Ich weiß nicht, woran es liegt, dass Menschen die Rentabilität meines Berufs so offenkundig anzweifeln. Vielleicht an der Tätigkeit an sich, vielleicht an meinem Alter, vielleicht an meinem Geschlecht oder vielleicht auch an einer Mischung aus allen drei Faktoren.

Was es auch ist, die unverhohlene Skepsis mancher Mitmenschen (die sie meist als „neugieriges Erkundigen“ tarnen – nice try!) ärgert mich mittlerweile ziemlich. Einen selbstständigen Anwalt würde man schließlich auch nie fragen, ob er von seiner Tätigkeit leben kann. (Man stelle sich mal vor: Die Rechtsvertreter sind letztlich auch nur Freelancer im Anzug, die wie alle anderen auch Kunden akquirieren müssen.)

Um die oben gestellte Frage ein für alle Mal zu beantworten (haha, schön wär’s…): Ja, ich kann. Relativ gut sogar. Nach oben ist zwar immer noch Luft, aber ich möchte mich echt nicht beklagen.

2. Welches ist dein liebstes Gedicht?

Ich habe mir jetzt ein paar Minuten lang den Kopf zerbrochen und bin zu dem Ergebnis gekommen: Ich habe leider kein Lieblingsgedicht.

Lyrik war noch nie mein Ding. In der Schule habe ich immer lieber erörtert als interpretiert und auch später habe ich um Gedichtbände meist einen großen Bogen gemacht.

Ich glaube, hätte ich ein Lieblingsgedicht, dann wäre es etwas Witziges – vielleicht von Heinz Erhardt.

3. Was war dein schönstes Erlebnis in diesem Jahr?

Hihi, ich muss gar nicht lang in meinen Erinnerungen kramen, um diese Frage zu beantworten.

Es war der Moment, in dem unser Baby zum ersten Mal geschrien hat. Ich habe nach links zum Freund geschaut und ihm stillschweigend gesagt: So, nun sind wir Eltern – VERDAMMT KRASSER SCHEISS!!!

4. Was hat dir an den 5 Fragen am Fünften besonders gefallen?

Zum einen die Vielfalt der Fragen und zum anderen, dass sie einen Monat für Monat zum Nachdenken angeregt haben. Auch wenn sie manchmal noch so  „random“ daherkamen, war ich immer wieder überrascht, wie viel ich durch dieses Format noch über mich selbst lernen konnte.

Ganz klare Sache: Ich werde die Fünf Fragen am Fünften vermissen und überlege insgeheim schon, wie ein Alternativ-„Programm“ aussehen könnte. Vielleicht stelle ich mir zukünftig einfach selbst Fragen.

5. Worauf freust du dich in 2020?

Ich freue mich auf viele weitere erste Male. Die letzten Monate waren bereits voll davon und ich liebe es einfach.

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