Monatslieblinge ♡ im Dezember.

Ach Dezember, mit dir ist das ja immer so eine Sache. Egal, wie sehr man es versucht, dem Thema Weihnachten kann sich niemand vollständig entziehen.

Und trotzdem ist es mir wichtig, an dieser Stelle einfach mal zu betonen: Es gibt sie noch; die anderen Dinge im Leben, die uns den Moment versüßen, ein Lächeln ins Gesicht zaubern und daran erinnern, dass ja eigentlich doch alles echt gut oder zumindest ziemlich okay ist.

Welche Dinge, Orte und Inhalte für mich im vergangenen Monat hierzu gehört haben, möchte ich dir hier gern verraten. Es folgen: Meine Monatslieblinge im Dezember.

"Friends" auf Amazon Prime

Ich schaue wirklich wenig Fernsehen – erst recht, seitdem das Baby auf der Welt ist. Doch im letzten Monat habe ich die Mattscheibe tatsächlich ein paar mal öfter angeschaltet als sonst.

Der Grund war aus meiner Sicht ein ziemlich guter: Auf Amazon Prime kann man nämlich gerade „Friends“ kostenlos streamen! Ich denke, dass mir die Serie auch in den kommenden grauen Monaten noch so manchen hellen Moment bescheren wird (und vom Arbeiten abhält). Ich freu mich drauf.

Die Buch- und Kunsthandlung C. Strecker in Mühlhausen

Als der Freund, das Baby und ich Anfang des Monats Urlaub im Hainich gemacht haben (mehr dazu im nächsten Blogbeitrag), machten wir unter anderem einen kleinen Ausflug nach Mühlhausen. Ich war schon oft dort, habe mir die Stadt aber noch nie mit den Augen einer Touristin angesehen (an dieser Stelle eine ausdrückliche Empfehlung, dies zu tun!).

Neben den süßen Fachwerkhäuschen und mehreren imposanten Sakralbauten gefiel mir vor allem ein kleines, von außen recht unscheinbares Geschäft sehr gut. Schon im Vorfeld erhielten wir von Freunden den Tipp, einmal die Buchhandlung C. Strecker direkt gegenüber der Marienkirche zu besuchen – nicht nur, weil es hier viele tolle Dinge zu entdecken gibt (neben Büchern auch Karten, Deko, Geschenke und allerhand schönen Nippes), sondern auch, weil sich der Laden in einen gastronomischen „Insider“ verwandelt hat.

Ich verwende Anführungszeichen, weil dieser Insider natürlich längst keiner mehr ist. Die Wahrheit lautet: Wir mussten sogar etwas warten, bis ein Tisch für uns frei wurde. Das war jedoch überhaupt nicht schlimm, weil wir in der Zwischenzeit ausgiebig im Lädchen stöbern und ein paar nette Kleinigkeiten aufspüren konnten.

Als wir schließlich an einem der Tische Platz nehmen konnten, unser Essen genossen und der wundervollen Weihnachtsmusik (ach Mist, nun wird’s doch weihnachtlich!) lauschten, wurde uns klar, warum unsere Freunde so sehr von diesem Ort geschwärmt hatten: Er schafft es einfach, zu entschleunigen. Selten war ich in letzter Zeit so sehr im Hier und Jetzt wie in der Buchhandlung C. Strecker. Schon irgendwie komisch, das man dafür „extra“ nach Mühlhausen fahren muss…

Persönlichkeitstest 16personalities.com

Ich weiß leider nicht mehr, in welchem Podcast ich zum ersten Mal vom Persönlichkeitstest „16personalities“ gehört hatte, doch ich erinnere mich, dass ich augenblicklich neugierig war.

Der kostenfreie Test, den du hier machen kannst, verrät dir nach eigenen Aussagen nicht nur, wer du bist, sondern auch, warum du gewisse Dinge angehst, wie du sie eben angehst.

Ich selbst war sehr überrascht von meinem Ergebnis und irgendwie auch ein bisschen enttäuscht. Es kam mir im ersten Moment so sehr offensichtlich vor. Doch während ich mir die Auswertung durchlas, dachte ich doch so manches Mal: Okay, krass. Stimmt, so bin ich/so mach ich das/so reagiere ich…

Damit du weißt, welcher der 16 verschiedenen Persönlichkeitstypen du bist, musst du einen recht umfangreichen Fragenkatalog beantworten. Das Ganze dauert etwa zehn Minuten und ist sehr kurzweilig. Eine nette Beschäftigung für zwischendurch und zum Start ins neue Jahr vielleicht auch unerwartet aufschlussreich.

@mami.hat.recht auf Instagram

Eigentlich will ich gar nicht zu tief in diese Mami-Filterblase abtauchen, aber irgendwie passiert es doch so nach und nach. 

Eine Entdeckung, die ich im letzten Monat in dieser Bubble machen durfte, finde ich so großartig, dass ich sie hier aber trotzdem vorstellen möchte. Es ist der Instagram-Account von @mami.hat.recht.

Die Mutter, die hier ihr Wissen mit anderen teilt, postet beinahe täglich so richtig schlaues Zeug, das mich einfach staunen lässt. 

Gerade weil ich noch so neu in diesem „Business“ bin, überraschen mich viele Denkanstöße und ermutigen mich gleichzeitig, mir meine eigenen Gedanken zu machen.

Ganz besonders gut und vor allem wichtig finde ich die Beiträge zur „positiven Sprache mit Kindern“. Regelrecht schockiert hat mich ein Posting darüber, dass Babys noch bis in die 80er Jahre ohne Narkose operiert wurden – so viel zum Thema „Das haben wir früher schon so gemacht und ihr wurdet auch groß.“

Du siehst: Die thematische Vielfalt ist groß. Schau doch mal bei @mami.hat.recht vorbei, wenn es dich interessiert.

"Ziegen statt Zeug"

Auch wenn Weihnachten vorbei und erst einmal wieder in weite Ferne gerückt ist, möchte ich dir abschließend noch einen kleinen Geschenketipp ans Herz legen.

Weil wir uns in diesem Jahr das beste Geschenk überhaupt schon gemacht haben und das einfach nicht mehr getoppt werden konnte, legte mir der Freund einen schlichten Zettel unter den Weihnachtsbaum.

Darauf: Ein Info-Text zu „Ziegen statt Zeug„, einer Hilfsaktion von Oxfam.

Der Gedanke dahinter: Unterstützer der Aktion spenden eine Ziege, die dort, wo sie gebraucht wird, wertvolle Milch, Dünger und Nachkommen produziert, um die Menschen vor Ort nachhaltig zu versorgen.
Noch nie war ein Geschenk, das ich bekommen habe, so sinnvoll. Vielleicht gefällt dir ja der Gedanke und du möchtest ihn aufgreifen. Auf der Webseite von Oxfam gibt es viele weitere Geschenk-Vorschläge, die in eine ähnliche Richtung gehen und auch unabhängig von Weihnachten Freude spenden.

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